Arnar Herbertsson (1933)
Arnar Herbertsson wurde 1933 in Siglufjördur geboren und studierte von 1959-1967 an der Kunsthochschule in Reykjavík. 1970 nahm er mit Einar Hákonarson Kurse in Grafik. In den 60ern hatte Arnar seine erste Ausstellung. Er war Mitglied der Gruppe SÚM, aus der eine neue Gruppe junger Künstler entstand, die frischen Wind in die isländische Kunstwelt brachten. Was die Kunst anbelangt unterschieden die Künstler sich weitgehend in ihren Meinungen und Ideen, hatten aber ein gemeinsames Interesse die neuesten Bewegungen der Kunstszene vorzustellen und sich so weit wie möglich vom alten Stil der Malerei, des abstrakten Formalismus abzuheben, dem Nachfolger der Nachkriegsgeneration.
Während seiner Karriere arbeitete Herbertsson mit Grafiken, Zeichnungen und Gemälden. In seinen arbeiten behandelte er oft die Gegenwart, beispielsweise die Relation zwischen Menschheit und Umwelt. Herbertssons Arbeit hat sich in eine bestimmte Richtung entwickelt. Eine Vorstellung von unbewussten Gefühlen, wo das Thema oft in und aus der Zeit und Raum heraus ist und der Gebrauch von Symbolen eine wichtige Rolle spielt. Etwa 1992 machte sich Herbertsson mit einem sehr speziellen Malstil vertraut, der sich auf gebrochene Formen stützt und oft mit Pop Art in Verbindung gebracht wird. Surrealistische Ikonographie und die Atmosphäre der Zeitlosigkeit wiederholt sich in Herbertssons Werken. Herbertsson hat bei vielen Ausstellungen in Island und im Ausland mitgewirkt und hatte auch einige Einzelausstellungen in Island. |